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Dogomet IV - 1998/1999

Der vierte medizinische Einsatz in Guinea.

Vom 18.12.1998 bis zum 05.01.1999 führte Mango den vierten medizinschen Einsatz in Dogomet durch.

Unser Team

Das Team

  • Dr. Christian Hausseguy (Chirurg)
  • Dr. Peter Knüpfer (Anästhesist)
  • Irmgard Driesen (Krankenschwester)
  • Manuela Pohlen (Krankenschwester)
  • Jürgen Kubillus (Diplom-Ingeneur/Techniker)
  • Andreas Schulze (OP-Pfleger)

Unser Bericht

Ein Team von 7 Personen, bestehend aus: zwei Chirurgen, einem Anästhesisten, einem OP-Pfleger, zwei Krankenschwestern und einem Techniker fuhren während ihres Jahresurlaubes in die Mittelgebirgsregion Dogomet. Ähnlich wie bei den letzten Einsätzen wurden während 16 Tagen an 168 Patienten insgesamt 170 Operationen durchgeführt. Den Schwerpunkt bildeten auch diesmal wieder die Leistenbrüche (101) und Schilddrüsenoperationen (19). Daneben wurden aber auch Tumore (25), Gynäkologische Operationen (7) sowie Proktologische Operationen (6) durchgeführt.

Neben diesen Operationen wurden auch Recherchen und Verhandlungen bezüglich des geplanten Operativen Zentrums durchgeführt.

Als Resumee zu diesem Einsatz muss man sagen, dass Mango in Verbindung mit seinem Partnerverein in Guinea inzwischen routiniert und professionell in der Lage ist, medizinische Einsätze zu organisieren und durchzuführen.

Dieser medizinische Einsatz verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Aufgrund von besserer Ausstattung, effizienterer Planung und Durchführung konnten mit einem kleineren Team mehr Patienten versorgt werden als in den Jahren zuvor. Auch das medizinische Niveau der durchgeführten Operationen konnte gesteigert werden. So wurden von Dr. Haussegye mehr als 15 Struma-Operationen in einer Größenordung sicher und ohne Probleme durchgeführt, die vormals als absolutes Highlight galten.

Lediglich die Ausreise aus Guinea gestaltete sich etwas abenteuerlich. Durch die anstehenden Präsidentenwahlen wurde für uns etwas überraschend der internationale Flughafen von Connakry geschlossen. So mussten wir etwas überstürzt das Land verlassen. Tatsächlich war unser Flugzeug das letzte, welches das Land verlassen konnte. Wir haben dabei leider unser Gepäck im Stich lassen müssen. So kamen wir im T-Shirt und Sandalen im winterlichen Deutschland an. Unser Gepäck wurde uns aber tatsächlich wenige Wochen später von Alimou nach Deutschland zurück gebracht.

Bilder vom Einsatz

 

f m

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Dr. Rainer Boettge
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