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Mango Einsatz 2014

Am 17. Januar 2014 trafen sich das Einsatzteam und Begleiter hoffnungsfroh am Terminal 2 des Frankfurter Flughafens zum Abflug.

Da der diesjährige Einsatz ohne Material Container geplant war, hatten wir medizinisches Equipment, Medikamente und sonstige Medizinmaterialien auf unsere Koffer verteilt, so dass jeder von uns 2 Koffer, aber nur etwa einen halben mit Privatsachen wie Kleidung zur Verfügung hatte.

Bei der Erstattung der Mehrwertsteuer für auszuführendes Material am Zoll machte der Satz der elektronischen Anmeldung „Keine Gestellung am Amtsplatz “Probleme, aber die Beamtin bemühte sich sehr.

Aufenthalt in Koolo-Hinde

Unser Aufenthalt in Koolo Hinde gliederte sich in sechs OP Tage, einen Tag Pause und weiteren sieben Tage Operationsbetrieb gefolgt vom letzten Tag mit Einpacken, Wegpacken, Aufräumen, Putzen und Zusammenstellen von Listen über Bestände und Fehlendes

Jeder Tag begann mit Stefans Patientenvisite; parallel wurden die ersten Patienten für den Eingriff vorbereitet. Wir operierten in zwei OP mit unterschiedlichen Teams bis etwa 18:00; ab 15 Uhr fanden die chirurgische Konsultationen im staatlichen Gesundheitsposten nebenan und Frauensprechstunden mit dem gynäkologischen Team und den Hebammen in unserem Centre statt. Verbandswechsel und Wundsprechstunde waren ebenfalls dem Nachmittag vorbehalten.

Nach dem Abendessen folgte die Abendvisite wieder unter Stefans Leitung in Begleitung von Anästhesie, Gynäkologie und Chirurgie unterstützt durch Bailos unverzichtbaren Übersetzungskünsten.

Dank unser guten Logistik, Routine und der raschen Aufarbeitung der Instrumente konnten wir ca. 11 OPs am Tag in 2 Sälen durchführen. Es wurden 144 Operationen an 125 Patienten durchgeführt; 20 davon Kinder.

Unser Team

Unsere OP-Fachschwestern Aileen, Carmen und Evelyn wechselten tageweise zwischen den Sälen, der Instrumentenaufbereitung und unserem SterilisationsraumInstrumentieren, Springen, Aufräumen, Instrumente packen, Säle für die nächste OP fertig machen und vieles mehr wurde von den Dreien mehr oder weniger allein gestemmt.

Die gynäkologischen (Angelika und Tina) und chirurgischen (Stefan, Rainer und Claudia) Operateure pendelten zwischen den beiden OPs - wie auch Eva und Octavian als Anästhesisten -, Verbandswechseln und Sprechstunden.

Anke, unsere Anästhesie- und Intensivschwester war jeden Tag eigentlich überall, in beiden Sälen und im Aufwachgang gleichzeitig.

Bailo als Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation war permanent gefragt. Er übersetzte alles und jedes: Französisch, Malinke, Pular und anderes.

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Dr. Rainer Boettge
An der oberen Lache 18
65933 Frankfurt am Main
boettge@mango-ev.de