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Bericht über unsere Reise nach Koolo Hinde Teil 1

Seit über einem Jahr planten wir die Reise eines kleinen Teams nach Koolo Hinde. Die politische Situation und auch die Corona-Pandemie verhinderten aber einen früheren Termin. Die Ziele der Reise waren: Erkunden der Reisebedingungen in Guinea. Seit mehreren Jahren verschlechtert sich der Zustand der Straße ins Landesinnere. Eigentlich ist die Straße nur noch zu 20 % befestigt; Inspektion des OP-Zentrums auf bauliche Schäden; Check aller Geräte; Inventur im Zentrum und im Lager; Ordnen und inventarisieren des Containerinhalts. Zum Ende des letzten Einsatzes, bei dem das Team aus Sicherheitsgründen abreisen musste, kam der Materialcontainer in Koolo an. Der Inhalt wurde im Lager nur abgelegt. Am Freitag, den 3.12. traten meine Frau Michaela und ich unsere Reise aus Immenstadt an. Wir fuhren im Schneesturm nach München und checkten dort ein. Unser Flug führte uns über Paris nach Conakry, wo wir gegen 21.00 Uhr ankamen. Leider kamen von unseren 4 Koffern nur einer an. Da die Reklamation einige Zeit in Anspruch nahm, kamen wir erst spät im Hotel Atlantic View an. Es wurde uns aber die Ankunft des Gepäcks am nächsten Abend zu gesagt. Am Flughafen wurden wir von Mamadou Barry abgeholt. Er hat unsere Reise (Hotel, Autos etc.) hervorragend begleitet und organisiert. Er half uns unsere sprachlichen wie auch organisatorischen Barrieren zu überwinden. Vielen Dank. Wir beschlossen, unsere Reise einen Tag später nach Koolo Hinde anzutreten, um auf die Koffer zu warten. Leider erwies sich dies als sinnlos, da die Gepäckstücke erst am 5. Und 6. 12. eintreffen sollten. Den Tag verbrachten wir im Hotel und einem kleinen Ausflug in die Umgebung des Hotels. Um keinen weiteren Tag zu vergeuden, haben wir die Reise nur mit unserem Handgepäck angetreten. Vorrausschauend haben wir aber dort unsere persönlichen Dinge eingepackt. Die Reise selbst erwies sich, wie vermutet, als sehr beschwerlich. Größtenteils war die Straße unbefestigt. Das von Mamadou gemietete Auto war geländegängig und einigermaßen zuverlässig. Der Fahrer steuerte das Fahrzeug sehr umsichtig. An vielen Stellen waren aber Straßenbauarbeiten zu beobachten. Hoffentlich ist die Straße bis zum nächsten Einsatz fertig. Schließlich kamen wir kurz nach Anbruch der Dunkelheit, gen 20.00 Uhr, in Koolo an. Wir wurden herzlich von bekannten Gesichtern empfangen. Djenabou Barry aus Frankfurt und unsere erfahrene Köchin Patricia aus Conakry sind schon einige Tage eher angereist um alles in Koolo Hinde vorzubereiten. Nach einem leckeren Abendessen ging dieser beschwerliche Tag zu Ende.
 

 

f m

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